2021

 

Besuch des Schulmuseums

 

Die beiden vierten Klassen der Grundschule Lehbesch waren im September 2021 die ersten Besucher im Ottweiler Schulmuseum nach dem Lockdown. Vor Ort führte Frau Maurer die Kinder durch das Museum und erzählte ihnen viele interessante Details über den Schulalltag vor über 150 Jahren. Ein Höhepunkt war für alle Schüler das Schreiben mit der Gänsefeder. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Frau Maurer für die abwechslungsreiche Gestaltung des Museumsbesuches.

Es folgen einige Berichte der Kinder.

 

Besuch im Schulmuseum Ottweiler

Am Donnerstag, dem 2.9.21 besuchten meine Klasse und ich das Schulmuseum in Ottweiler. Frau Maurer hat mit uns eine Führung durch das Museum gemacht. Sie hat uns zuerst ein Klassenzimmer aus dem 19. Jahrhundert gezeigt. Wir durften uns auf die Bänke aus Holz setzen. Anders als heute ist, dass man die Bänke nicht verschieben konnte. Sie standen eng hintereinander.

Frau Maurer hat uns auch etwas über den Schulweg der Kinder erzählt und sie sagte, dass sie viele Kilometer zurücklegten, um in die Schule zu gehen. Sie sagte außerdem noch, dass sie im Winter Holz von zuhause oder Äste, die sie auf dem Schulweg sammelten, mitbrachten, um den Ofen in der Klasse zu betreiben.

Es gab auch andere Regeln in der Schule als heute. Zum Beispiel sollten die Hände immer flach auf der Bank liegen und die Füße mussten parallel nebeneinander auf dem Boden stehen. Das können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen. Neu für uns war auch das Erbsenbrett. Wenn sich Schüler im Unterricht nicht benommen haben, mussten sie sich für eine gewisse Zeit mit nackten Beinen auf das Brett knien. Oder sie mussten eine Eselsmütze tragen und auf der Eselsbank sitzen und wurden von ihren Mitschülern ausgelacht. Besonders schlimm fand ich den Kinderknast. Das war ein enger Raum mit kleinem Fenster, Tisch und Stuhl, in dem der Hausmeister die Kinder einsperrte, wenn der Lehrer es verlangte.

Was mir gut gefallen hat, ist der Sportunterricht im Winter. Dieser fand auch im Freien statt, weil es damals keine Sporthalle gab. Die Schüler sind Schlitten oder Schlittschuh gefahren. Das Schreiben mit einer Gänsefeder gefiel mir am besten, wobei ich es gar nicht so einfach fand! Heute mit Füller zu schreiben, ist viel leichter.

Ich finde, das Schulmuseum ist ein toller Ort, um mehr über die Vergangenheit in der Schule zu erfahren. Mir hat der Vormittag sehr gut gefallen.

Ella Marie Groben, 4.2

 

Das Schulmuseum

Es gab eine tolle Führung und die Ausstellungstücke waren sehr interessant. Ich fand das schön. Auch die Bilder waren toll und ganz anders als heute. Als wir mit der Feder geschrieben haben, dachte ich, es wäre einfach. Doch es ist schwerer, als es aussieht. Früher schrieb man auch auf Schiefertafeln, nicht in Hefte. Besonders hart waren auch die Strafen für die Schüler. Es gab nur Mädchen – oder Jungenklassen. Außerdem waren die Kinder nach ihrer Konfession getrennt, katholisch und evangelisch. Die Mädchen mussten früher nähen und stricken. Im Winter fuhren alle Schüler im Sportunterricht mit dem Schlitten. Das würde mir auch gefallen. In dieser kalten Jahreszeit wurde die Klasse durch einen Ofen gewärmt, der mit Holz betrieben wurde. Die Kinder mussten also von zu Hause oder von dem Schulweg Holz und Äste mitbringen. Mir hat der Besuch im Schulmuseum sehr gut gefallen.

Jonah Steinbach, 4.2

 

Im Schulmuseum

Es war ein schöner Donnerstagmorgen, denn ich ging mit meiner Klasse ins Schulmuseum. Als wir im Schulmuseum angekommen waren, sahen wir auf alten Gemälden, wie die Kinder früher geschrieben haben. Wir gingen dann eine Treppe hoch und waren dann in einem Schulsaal von 1850. Ich setzte mich in eine Schulbank. In dem Klassensaal befand sich eine alte Tafel und ein Lehrerpult, das auf einer Empore stand. Außerdem gab es noch einen Ofen, der die Klasse im Winter heizen sollte. Danach gingen wir in einen Raum, in dem viele alte Projektoren standen. Sie stammten aus dem Jahr 1920. Danach gingen wir die Treppe runter in einen anderen Raum.  Dort waren sehr viele Miniaturklassenzimmer. Ganz besonders sind mir die Bestrafungen der Kinder in Erinnerung geblieben, zum Beispiel die Eselsbank und das Erbsenbrett. Ich bin froh, dass es diese Strafen heute nicht mehr gibt. Später durften alle Kinder mit einer Feder die deutsche Ausgangsschrift - Sütterlinschrift - ausprobieren. Danach war die Führung zu Ende. Meiner Klasse und mir hat der Ausflug sehr viel Spaß gemacht.

Ben Felberg, 4.2

 

Ausflug zur Obstplantage

 

Am 29. Juni machten wir einen Ausflug zur Obstplantage von Herrn Scherschel. Wir kamen morgens ganz normal zur Schule. Dann kam kurz darauf ein Bus, der hat uns nach Breitenbach gebracht. In Breitenbach mussten wir ein kleines bisschen laufen. Kurz darauf kamen wir zur Obstplantage. Herr Scherschel hat uns richtig nett begrüßt und wir durften uns die ganze Plantage angucken und ihn alles über die Obstplantage fragen. Wir durften Kirschen pflücken. Damm kam Herr Nehren vom Obst- und Gartenbauverein und brachte uns Brezeln und Apfelsaft mit. Danach machten wir eine Insektenrallye und bekamen eine Becherlupe. Wir bekamen von einem Mann gezeigt, wie man Bienen aus der Becherlupe rauslassen kann. Es machte riesigen Spaß. Nachher sagten wir gemeinsam: „Danke Herr Scherschel!“, und gingen zum Bus.

(Frida, Klasse 3.1)

 

Am 29. Juni machten wir einen Ausflug zur Obstplantage von Herrn Scherschel. Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Breitenbach. Dann sind wir einen kleinen Berg hoch gelaufen. Die Parallelklasse begleitete uns. Wir begrüßten uns. Herr Scherschel erklärte uns etwas. Dann durften wir in der Obstplantage laufen, reifes Obst pflücken und essen. Danach haben wir gefrühstückt. Es gab Brezeln und Apfelsaft. Nach dem Frühstück gab Herr Nehren uns eine Becherlupe. Mit der Becherlupe haben wir Insekten gefangen und beobachtet. Der Imker fing uns sogar Bienen. Dann verabschiedeten wir uns und liefen zum Bus. Wir mussten auf den Bus warten, weil wir zu früh da waren. Zum Schluss fuhren wir wieder zur Schule.

(Lea-Sophie, Klasse 3.1)

 

In den letzen Monaten arbeiteten wir gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein am Projekt „Von der Blüte zur Frucht“. Wir hatten Besuch vom Imker, ernteten Äpfel, aus denen Apfelsaft gemacht wurde, legten eine Bienenweide an und besuchten die Obstplantage. Herzlichen Dank an Herrn Nehren für die Organisation und seinen unermüdlichen Einsatz. Dankeschön an Herrn Sticher für die Begleitung des Projekts und die Fotos. Vielen Dank an Herrn Scherschel dafür, dass wir zu Besuch auf der Obstplantage sein durften und für die vielen Informationen, und an Herrn Schneider für die Begleitung auf der Obstplantage und die Mithilfe beim Insekten fangen.

 

 

EINLADUNG zum fit4future-Feriencamp 2021:

Click & be fit - einfach aktiv und gesund sein. Gehen Sie mit uns auf Weltreise.

 

Liebe Eltern,

 

die vergangenen 14 Monate waren für alle Schulkinder und ihre Familien eine besondere Herausforderung. Sport, gesunde Ernährung, Entspannung und auch eine schöne Zeit mit der Familie sind sicherlich zu kurz gekommen.

 

Um all diese Familien und ihre Kinder ein wenig zu entlasten, hat sich fit4future, die Präventionsinitiative von DAK-Gesundheit und Cleven-Stiftung, für die anstehenden Sommerferien etwas Besonderes einfallen lassen:

 

Das kostenfreie, digital angeleitete fit4future-Feriencamp.
Eine Woche lang bieten wir vom 2. bis zum 6. August 2021 interessierten Familien abwechslungsreiche Ideen rund um Bewegung, Ernährung, Brainfitness, Entspannung, Kochen, DIY, Freizeitgestaltung u.v.m.

Teilnehmen können alle Familien mit Kindern von 6 bis 19 Jahren, egal ob Sie eine fit4future-Schule sind oder nicht.

 

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Benötigt wird lediglich ein Internetzugang.

fit4future-Botschafter ist Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Autor und Wissenschaftsjournalist.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Robert Lübenoff

Vorstand der Cleven-Stiftung und Initiator von fit4future

 

Flyer zum fit4future-Feriencamp 2021
fit4future-Feriencamp-2021-FLYER-Einladu[...]
PDF-Dokument [1.5 MB]

 

 

Grundschule Lehbesch erfolgreich bei der Mathe-Olympiade

 

Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. 

Die Grundschule Lehbesch nimmt schon seit mehreren Jahren daran teil. In diesem Jahr konnten sich drei Schüler für die Landesrunde qualifizieren und gute Plätze erzielen.

Bei den dritten Klassen erreichte Nele Groß einen 10.Platz, Ben Helfenstein einen 4. Platz. Bei den vierten Klassen erzielte Lou Sticher ebenfalls einen 4. Platz.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

 

Klassenausflug ins Ziegengehege

 

Am 3. Juli 2021 konnte die Klasse 1.2 der Grundschule Lehbesch endlich ihren ersten großen Ausflug machen. Aufgeregt starteten die Erstklässler zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Meiser und den beiden begleitenden Müttern Frau Reiß und Frau Bindhammer mit dem Bus nach Fürth. Dort wurden sie schon von Christel Mathieu und ihrem Hütehund Milka erwartet. Frau Mathieu arbeitet mit ihren Hunden und über 50 Ziegen und Schafen in der tiergestützten Heilerziehungspflege und bietet auch für Schulklassen ein schönes Programm an. Gemeinsam wanderte die fröhliche Gruppe von Herde zu Herde. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann endlich ins Gehege und die neugierigen Tiere ließen sich gerne von den Kindern streicheln. Die Mädchen und Jungen waren über drei Stunden lang interessiert bei der Sache und stellten Fragen über Aussehen, Eigenschaften und Haltung. Sogar beim Klauenschneiden durften sie zuschauen. Die Zeit verging wie im Flug und am Ende waren sich Alle einig: Der Ausflug in die Natur war einfach nur schön und hat richtig gutgetan. Vielen Dank an Christel Mathieu, die den Kindern dieses Erlebnis spontan ermöglicht hat und ihnen mit viel Fingerspitzengefühl die Tiere und die Natur nähergebracht hat.

 

Mathe-Känguru an der Grundschule Lehbesch

 

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lehbesch am Känguru-Mathematikwettbewerb teil. Im Multiple-Choice-Verfahren mussten Lösungen durch geschicktes Rechnen, logisches Denken, gutes Kombinieren und mit Hilfe eines guten Vorstellungsvermögens gefunden werden. Ben Helfenstein (Klasse 3.2) ist dies besonders gut gelungen, denn er erreichte einen 3. Platz. Hierfür erhielt er ein Spiel als Preis. Außerdem wurde er mit einem T-Shirt belohnt, da er den größten „Känguru-Sprung“, d.h. die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erzielte. Alle Teilnehmer bekamen ein Knobelspiel, das Känguru-Knoten-Puzzle. Die Teilnahmegebühren für den Wettbewerb wurden wie in den Jahren zuvor vom Förderverein der Grundschule Lehbesch übernommen. Hierfür herzlichen Dank.

 

Richtiges Waschen der Hände

 

Aktuell spielt in der Schule das Waschen der Hände eine große Rolle. Ob die Kinder dabei auch wirklich gründlich vorgehen, konnten die Schüler*innen  der Grundschule Lehbesch mithilfe einer Schwarzlichtbox zur Kontrolle der Handdesinfektion überprüfen. Vor dem Händewaschen trugen die Kinder eine Testlotion auf. Danach wuschen und/oder desinfizierten sie Ihre Hände. Anschließend wurden die Hände unter dem Schwarzlicht genau betrachtet. Dies  ergab  so manch überraschendes Ergebnis: Hände, die vermeintlich gut gewaschen waren, waren doch nicht so sauber wie gedacht. Den Schüler*innen wurde so auf sehr anschauliche Art und Weise verdeutlicht, wo sie ihre Händedesinfektion noch verbessern können. (April 2021)

 

 

Schulentscheid zum Lesedino an der Grundschule Lehbesch

 

In diesem Schuljahr fand der Wettbewerbsentscheid zum Lesedino auch an der Grundschule Lehbesch wegen der Einhaltung der Hygieneregeln nicht wie sonst üblich ,,coram publico“ statt. Vielmehr wurde die ansonsten so beliebte Vorlesestunde im großen Filmsaal in getrennte Räume verlegt, so dass die Leser nur der ihnen zugeteilten Personengruppe vorlasen. Diese ungewöhnliche Situation meisterten die Kinder jedoch mit Bravour und ihre Darbietungen waren derart eindrucksvoll, dass die Zuhörer gerne dem jeweiligen Vortrag lauschten. Es ließen sich dabei zwei herausragende Leser ermitteln, die beide den Klassensieg für sich erringen konnten. Zu nennen sind hierbei Smilla Spaniol (Klasse 4.1) und Lukas Zimmer (Klasse 4.2). Für den Schulentscheid lasen die Viertklässler zunächst aus ihnen bekannten Büchern eine vertraute Passage vor. Im Anschluss daran galt es allerdings, einen ihnen noch unbekannten Text, möglichst fehlerfrei und ausdrucksstark vorzulesen, so dass man als Zuhörer vom Vortrag gefesselt wurde. Die Jury entschied schließlich, dass Smilla den Schulsieg für sich verbuchen konnte. Wie auch in den Vorjahren erhielten die Kinder zur Belohnung neben Urkunden auch Bücher, die der Förderverein dankenswerterweise finanzierte.

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